Begin Again (2014)

BeginAgain

„Musicians for the most part are monosyllabic teenagers who really don’t have a whole lot to say.“

Der gescheiterte Musikproduzent Dan trifft in einer Bar in New York Gretta, eine britische Musikerin, die sich soeben von ihrem Freund getrennt hat. Gemeinsam möchten sie ein Album aufnehmen, das den Beat der Grossstadt einfangen soll. 2006 feierte der irische Regisseur John Carney mit dem Musikerdrama Once seinen Durchbruch. Die Kleinproduktion mit einem Budget von schlappen 150’000 Pfund und zwei Laien in den Hauptrollen gewann überraschend einen Oscar. Begin Again, Carneys vierte Regiearbeit, teilt viele Storyelemente mit Once – weshalb ein Vergleich der beiden Filme, so ungerecht er auch sein mag, mehr als angebracht ist.

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Oliver & Company (1988)

OliverCompany

DisneyThirty2

„This city’s got a beat, and you gotta hook into it. And once you get the beat, you can do anything.“

Die kleine Waisenkatze Oliver schliesst sich in New York einer Gruppe von Hunden um den Taschendieb Fagin an und gerät damit unverhofft ins Visier des finsteren Geschäftsmannes Sykes, der Fagin und seine Gang schon lange auf der Abschussliste hat. Zu Beginn meiner Rezensionsserie habe ich mir dreissig Disney-Filme ausgesucht. Da das Studio insgesamt jedoch 46 traditionelle Zeichentrickfilme produziert hat, mussten zwangsläufig einige davon über die Klippe springen. Aus diesem Grund nehmen wir an diese Stelle einen Zeitsprung vor – nach The Fox and the Hound folgen nicht The Black Cauldron oder The Great Mouse Detective, sondern die Dickens-Adaptation Oliver & Company.

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The Marvel Cinematic Skyline

Eine ziemlich interessante Hintergrundgeschichte aus der Produktion von The Avengers, sofern man sich dafür interessiert, versteht sich. Tue ich, und darum gebe ich sie hier wieder. Bekanntlich wird The Amazing Spider-Man von Sony produziert, was dazu führt, dass der netzschwingende und seit kurzem auch „most awesome“ Superheld so bald wohl nicht mit den von Marvel selber produzierten Rächern mitmachen wird. Was natürlich die Fans recht nervt.

Sony und Marvel wollten darum den Fans zuliebe ein bisschen über den Schatten springen, und zwar mit folgendem Easter Egg. So sollte laut Latino Review der OsCorp Tower tatsächlich in der Skyline vom New York in The Avengers auftauchen, das Ganze scheiterte aber daran, dass New York bereits fertig gerendert war, als man mit der Idee kam. Aber das Interessante daran, und das hält Latino Review richtig fest, ist die Tatsache, dass die Studios es machen wollten. Der gute Wille war da, und er wird vermutlich nicht so einfach verschwinden.

Die Chance für einen Auftritt von Spidey ist also noch lang nicht dahin. Vielleicht müssen wir nun einfach nur länger warten. Aber hey, das tun wir Fanboys doch gerne.

Man on a Ledge (2012)

„Nick, have you ever considered hurting yourself?“ – „Hurting? No. But killin’… every goddamn day!“

Sam Worthington war eines Tages da. Ganz plötzlich. Dabei war er allen scheissegal. Da konnte er noch so viele Menschen (auf fernen Planeten und auf der Erde gleichermassen) und Sagenwesen abmetzeln, niemand schien sich für ihn zu begeistern. Und das ändert sich auch mit Man on a Ledge nicht, ganz ungeachtet seines Auftritts – denn Worthington ist alles andere als der Typ Schauspieler, auf den Hollywood gewartet hat.

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Cosmopolis (2012)

„The logical extension of business is murder.“

Vor A Dangerous Method kannte ich David Cronenberg gar nicht. Und mit „kannte gar nicht“ meine ich, dass er mir kein Begriff war. Noch nie gehört. Und plötzlich ist er da, und alle sagen, wie toll seine bisherigen Filme waren, und wie cool doch der neueste Film wird. Und der Film ist Murks. Und schon steht mit Cosmopolis ein weiterer Film in der Pipeline. Der ein bisschen zur letzten Chance für Cronenberg wird, mich davon zu überzeugen, sein Zeug anzugucken. Was natürlich dem Film, wie dem Regisseur vermutlich nicht so ganz gerecht wird. Trotzdem, so wars.

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Trailer: The Dictator

Ich muss zugeben, dass ich bei Sacha Baron Cohen (ich sprach dessen Namen ja bisher immer wie er geschrieben war, aus, anstatt „Sascha“ – Fun Fact nebenbei) und seinem neuesten Projekt, The Dictator, ein bisschen auf dem falschen Dampfer war. Nach dem ersten Trailer nahm ich an, es würde wieder so eine bitterböse Mockumentary, wie man sie von ihm kennt, halt mit den eingestreuten Fake-Szenen, damit es auch eine Story gibt. Ist aber nicht so, denn der Film erzählt eine Geschichte, in der sich der Diktator, den aus Gründen keiner mehr erkennt, in New York durchschlagen muss. Und irgendwie trübt das meine Vorfreude, auch wenn der Trailer eigentlich ganz gut ist. Aber, naja, eine Mocky wär cooler gewesen.

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Lieber Batman, ich finde dich blöd.

Dunkler Ritter c/o warner@warner.com

Lieber Batman,

Wie du dem Titel schon entnehmen konntest, finde ich dich blöd. Du wirst jetzt sicher fragen, warum das so ist. Und ich werde es dir gerne erklären. Liebend gern. Weisst du, ich bin ein echter Fan von so ein bitzeli Superheldengschmeus. Und als ich in Amerika, genauer in New York war, habe ich mir gedacht, „Naja, das ist halt Pech, dass ich genau ein Jahr zu spät bin und den Times-Square-Dreh von Captain America nicht live sehe, wär ja ein Ding gewesen.“ Und dann habe ich mir gedacht, „Zum Glück drehen sie den Batman ganz weit weg und nicht in New York, sonst könnte ich mir den Schädel einhauen, wenn sie den im Big Apple drehen.“

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You Bred Raptors?

Strassenmusik ist in Amerika was ganz anderes als hier – hier hocken untalentierte Geigeler oder Handörgeler auf den Strassen, während in den Staaten richtige Bands in den Untergrundbahnhöfen touren (!) und bereits Scharen von Anhängern haben. Eine davon ist die Steampunk-Dino-Band You Bred Raptors?, die ich eines Abends am Times Square entdeckt habe, und deren Stil als „Prehistoric Post Rock“ beschrieben wird. Ihre Musik machen sie, um Aufmerksamkeit für Dino-Kloning-Projekte zu erlangen und alle drei Mitglieder (von denen keiner Gitarre spielt), tragen immer Masken. Soviel zum Hintergrund.

Die Musik selbst entspricht ziemlich der Beschreibung und verzichtet fast gänzlich auf Gesang, bedient sich dafür aber sphärischer Klänge und experimentieller Melodien.

Und ich könnte mich wirklich verfluchen, dass ich keine CD mitgenommen habe.

YouTube Preview Image

Bild der Woche #45

Jedes coole Ding, das ich aus den Staaten mitgeschleppt habe, jetzt mit grossem Trara zu präsentieren, wäre mühsam und langweilig, vorallem weils sicher 90% der Leser nicht wirklich interessiert, und sowas würde ich ja in erster Linie für die Leser posten. Darum gibts ein einziges super-ausgeklügeltes Foto, das in einem Schnappschuss drei neue Dinge zeigt, die ich nicht nur in Amerika, sondern auch in der letzten Woche, und darum gehts ja eigentlich, gekauft habe.

Namentlich: Shirt, Mütze und Poster. Letzteres wohl sehr zur Freude von Sascha.

Dairy Queen

Zwischen den The Big Bang Theory-Marathonen und den billigen Jamie Foxx-Filmen die ich mir an langweiligen Abenden in New York angeschaut habe liefen – NATÜRLICH – stundenweise bedepperte Ami-Werbungen. Wie die Werbung für „Dairy Queen“, eine Fast-Food-Kette, deren Slogans ich nie vergessen werde, sind sie doch der Inbegriff purer amerikanischer Randomness. Beispiele gefällig?

THIS IS HOW AMERICANS SELL THEIR PRODUCTS – WITH ROCK’N’ROLL FALCONS, DOLPHIN GUITARS AND KITTENS IN BUBBLES.

LONG LIVE RANDOMNESS.

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